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Verteidigung im Sexualstrafrecht

Verfahren aus dem Bereich des Sexualstrafrechts sind für den Beschuldigten und seine Angehörigen von besonderer Brisanz. Zu den Vorwürfen aus dem Sexualstrafrecht
gehört der Vorwurf der Vergewaltigung (besonders schwerer Fall der sexuellen Nötigung) § 177 Abs. 2 StGB, des sexuellen Missbrauchs §§ 174 ff StGB, der sexuellen Nötigung § 177 Abs. 1 StGB, der Beleidigung § 185 StGB, der besonders schweren Nötigung im sexuellen Kontext § 240 Abs. 4 StGB und auch Vorwürfe im Zusammenhang mit Kinderpornographie, dort häufig der Besitz, der Erwerb oder das Verbreiten und kinderpornographischen Schriften oder Dateien gemäß § 184b StGB.

Besonderheiten im Sexualstrafverfahren

Verfahren im Sexualstrafrecht sind häufig von moralischen Vorwürfen und öffentlicher Berichterstattung geprägt, vor denen der Rechtsanwalt seinen Mandanten schützen muss.
Beschuldigte in einem Verfahren aus dem Sexualstrafrecht benötigen daher nicht irgendeinen Rechtsanwalt, sondern einen erfahrenen Fachanwalt für Strafrecht und Strafverteidiger, der auch über die Erfahrung, Geschick und Hartnäckigkeit verfügt, die in solchen Verfahren erforderlich ist.

Sind Sie Beschuldigter und brauchen Hilfe?

Wenn Sie Beschuldigter sind und eine Vorladung zur polizeilichen Vernehmung erhalten haben, sollten Sie unverzüglich den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens beauftragen. Es ist dringend abzuraten, der Vorladung zur Vernehmung Folge zu leisten. Sie haben jederzeit das Recht einen Strafverteidiger zu beauftragen.
Nach unserer Beauftragung werden wir unverzüglich den Vernehmungstermin für Sie absagen, denn als Beschuldigter sind Sie nicht verpflichtet, der Vorladung Folge zu leisten. Einher mit der Terminsabsage geht unser Antrag auf Akteneinsicht und der Mitteilung, dass erst nach Akteneinsicht entschieden wird, ob Sie sich zum Vorwurf äußern werden.
Wenn eine Äußerung, die man im Strafverfahren "Einlassung" nennt, angebracht sein sollte, würden wir diese für Sie schriftlich verfassen. Unsere Mandanten äußern sich niemals persönlich und gehen niemals ohne unseren Beistand zu einer polizeilichen Vernehmung!

Besondere Beweissituation

Bei einem Vorwurf der Vergewaltigung, des sexuellen Missbrauchs, der sexuellen Nötigung oder sonstigen Vorwürfen aus dem Bereich des Sexualstrafrechts steht häufig die Aussage der vermeintlich Geschädigten gegen die Aussage des vermeintlichen Täters. Zeugen, die unmittelbar etwas zum Kerngeschehen bekunden können, sind meistens nicht vorhanden.
Diese Aussage-gegen Aussagekonstellation ist regelmäßig in Verfahren wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung oder sexuellen Missbrauchs das Kernstück der Beweiswürdigung.

Aus diesem Grund wird der erfahrene Rechtsanwalt und Fachanwalt sehr genau abwägen, ob Erklärungen zur Sache abgegeben werden sollen oder ob nicht Schweigen das Mittel der Wahl ist!

Wenn Sie Ihren Verteidiger möglichst frühzeitig beauftragen, also zu Beginn des Ermittlungsverfahrens, erhalten Sie sich alle Optionen für eine erfolgreiche Verteidigung. Wir verfügen über ein umfassendes Netzwerk an Experten, insbesondere Sachverständigen, die fachlich kompetent und objektiv sind. Außerdem werden wir durch gezielte Einlassungen, Stellungnahmen und Beweisanträgen den Verfahrensverlauf für Sie günstig beeinflussen können.

Wir sind im Bereich Strafrecht überregional tätig, d. h. unser Einsatzgebiet erstreckt sich über unsere Standorte in Köln und Bergheim hinaus auf Verteidigung in der Region Kerpen, Frechen, Pulheim, Eschweiler, Grevenbroich, Aachen, Erftstadt, Düren, Bedburg. Wenn es die Schwierigkeit und Bedeutung des Falles erfordert werden wir bundesweit tätig.